Kinder und Familie

Eine familienorientierte Politik ist bereits seit dem Jahr 1840 Teil der kulturellen Tradition. Damals entstanden die ersten Kinderkrippen zur Unterstützung berufstätiger Familien.

 

Bis heute gibt es eine Vielzahl von Strukturen, die weitgehend kostenfrei die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ermöglichen. Frankreich verfügt über ein sehr großzügig ausgebautes Netz an Kinderkrippen. Sofern gewünscht, können Kinder dort bereits wenige Wochen nach der Geburt ganztägig integriert werden. Einige Eltern entscheiden sich dabei für einen „Teilzeit-Platz“ an bestimmten Tagen oder nur vormittags.



Ab dem vierten Lebensjahr gehen praktisch alle Kinder in die kostenfreie Vorschule, in denen spielerisch die Entwicklung von Sprache,  Sozialverhalten, Sport und erste „schulische Lerninhalte“ vermittelt werden.

In Kindergrippen und Vorschulen arbeiten staatlich geprüfte Erzieher und Lehrer, unterstützt durch „Mitarbeiter für Kinder- und Säuglingspflege“.  

 

Neben Kindergrippen und Vorschule gibt es weitere Betreuungsmöglichkeiten wie beispielsweise Tagesmütter oder private Einrichtungen mit speziellen Programmen (zweisprachige Betreuung etc.).

Krippen, Vorschulen, Tagesmütter und private Einrichtungen unterliegen allesamt einer strengen staatlichen Aufsicht, die Qualitätsstandards durchsetzt. Selbst für Tagesmütter übernimmt der Staat einen großen Teil der Kosten.



 

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„In der Mittagspause nach Hause gehen um gemeinsam mit der Familie zu essen: diese Lebensqualität wäre in einem deutschen Krankenhaus unvorstellbar.“